BaFin warnt vor betrügerischen Machenschaften der Finanzakademie von Prof. Ernst König und der Plattform TWAAO
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine offizielle Warnung vor der Online-Plattform TWAAO und der sogenannten Finanzakademie von Prof. Ernst König ausgesprochen. Beide stehen im Verdacht, ohne erforderliche Genehmigungen Finanzdienstleistungen anzubieten und Anleger mit perfiden Betrugsmaschen zu täuschen.
Illegale Finanzdienstleistungen und fehlende BaFin-Erlaubnis
Am 6. Februar 2025 veröffentlichte die BaFin eine Warnung bezüglich der Website twaao.com. Nach ihren Erkenntnissen erbringt die angeblich in Frankfurt ansässige TWAAO ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen. In Deutschland dürfen solche Dienstleistungen nur mit einer Erlaubnis der BaFin angeboten werden. Dennoch gibt es Unternehmen, die diese Vorschrift missachten und ohne entsprechende Genehmigung tätig sind.
Verstrickung der Finanzakademie von Prof. Ernst König
Zudem häufen sich Erfahrungsberichte von Anlegern, die durch die "Finanzakademie Ernst König" auf TWAAO aufmerksam gemacht wurden. In einem Fall schildert ein Betroffener: "Im November letzten Jahres bin ich auf einen Professor namens Ernst König hereingefallen." Diese Akademie wirbt mit vermeintlich exklusiven Lernprogrammen und verspricht schnellen Reichtum durch den Handel mit Kryptowährungen. Die Teilnehmer zahlen monatliche Gebühren für Online-Kurse, Lehrvideos und Workshops, ohne dass der versprochene finanzielle Erfolg eintritt.
Perfide Betrugsmaschen in WhatsApp-Gruppen
Eine besonders perfide Methode ist die Nutzung von WhatsApp-Gruppen, in denen angebliche Experten oder Fondsmanager die Teilnehmer zu Investitionen drängen. Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer meist ungefragt über WhatsApp und geben vor, ein exklusives Angebot für eine gewinnbringende Investition zu haben. Sie präsentieren sich als Mitarbeiter renommierter Finanzinstitute und verwenden gefälschte Profilbilder sowie Logos bekannter Unternehmen, um Vertrauen zu erwecken. Mit verlockenden Renditeversprechen und manipulativen Gesprächsstrategien versuchen sie, das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und sie dazu zu bringen, Geld in angebliche Fonds oder Finanzprodukte zu investieren.
Anleger sollten wachsam sein
Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern generell, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen. Anleger sollten stets die Seriosität von Anbietern prüfen, insbesondere wenn diese hohe Renditen ohne Risiko versprechen oder keine gültige Lizenz der BaFin vorweisen können. Bei Verdacht auf Betrug ist es ratsam, sich umgehend an die zuständigen Behörden zu wenden und keine weiteren Zahlungen zu leisten.
Dieser Artikel wurde im Rahmen des Verbraucherschutzes erstellt und soll Anleger über aktuelle Betrugsmaschen informieren.
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